Seniorensport & Barrierefreiheit im Kanusport

Aktiv bleiben – ein Leben lang paddeln

Abenteuer kennt kein Alter: Kanusport bietet auch im höheren Lebensalter vielfältige Möglichkeiten, aktiv, gesund und selbstbestimmt zu bleiben. Körperliche Einschränkungen oder Mobilitätshilfen müssen kein Hindernis sein – mit der richtigen Haltung, angepassten Angeboten und einfachen Hilfsmitteln lässt sich der Paddelsport inklusiv gestalten.

Der Seniorensport gewinnt angesichts des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung. Gerade im Kanusport können Kraft, Ausdauer, Koordination und Gleichgewicht schonend trainiert werden. Gleichzeitig fördert gemeinsames Paddeln soziale Teilhabe und Lebensfreude – unabhängig von Alter oder Einschränkung.

Ein zentraler Schlüssel ist dabei Barrierefreiheit im Denken und Handeln: Inklusion ist kein Projekt, sondern eine Haltung. Vereine sind gefordert, Hürden frühzeitig abzubauen und Angebote so zu gestalten, dass ältere Menschen und Personen mit Behinderungen selbstverständlich dazugehören – als aktive Mitglieder, nicht nur als passive Unterstützer.

Das begleitende Dokument zeigt praxisnah, wie dies gelingen kann:
Mit einfachen, kostengünstigen Hilfsmitteln wie Anti-Rutschmatten, Einstiegshilfen, Paddelstützen oder stabilisierenden Auslegern lassen sich große Wirkungen erzielen. Auch Bootstypen mit großem Einstieg oder Sit-on-Top-Kajaks eröffnen neue Zugänge für den Seniorensport im Verein.

👉 Mehr Informationen, konkrete Beispiele und Anregungen für die Vereinsarbeit finden sich im ausführlichen Dokument:

Der Landes-Kanu-Verband Niedersachsen unterstützt ausdrücklich alle Vereine, die den Kanusport generationenübergreifend, inklusiv und zukunftsfähig weiterentwickeln möchten.

Ansprechpartner: Heinz Ehler (Referent für Inklusion)