Düsseldorf / Monschau: Bei den ersten Ranglistenrennendes Deutschen – Kanu- Verbandes in Düsseldorf und Monschau konnte Alina Zimmer erneut überzeugen und im Classic einen zweiten Rang für die Kanu- Gesellschaft Celle erringen. Für den Team- Kollegen Pablo Calliet lief es dagegen alles andere als rund: im Sprint konnte er mit Platz 12 seine hoch gesteckten Ziele nicht erreichen und im Classic musste er sogar kurz nach dem Start verletzt aufgeben.
Das Sprintrennen auf der Erft bei Düsseldorf begann für Alina Zimmer zunächst noch nicht ganz nach Wunsch. Der erste Versuch lief nicht wirklich rund und endet für sie mit Rang 7. Doch die 22 jährige ließ sich davon entmutigen, legte im zweiten kräftig zu und fuhr so auf Rang 5 bei den Damen im KI vor. Damit hatte sie sich für das vom Bundestrainer versuchsweise außer Konkurrenz zusammengesetzte U- 23 Damenteam empfohlen, mit dem Sie dann sogar noch zum Sieg fahren konnte. Und weil es so schön war, gab es noch einen Test für das Nationalteam, diesmal fuhr Zimmer ungewohnt im Zweierkanadier, siegte aber dennoch auch hier zusammen mit Ihrer Nationalmannschaftskameradin Franziska Gawehnaus Siegburg.
Richtig spannend wurde es dann auf der Erft in Monschau, denn Zimmer hatte in Fulda deutlich gemacht, dass Sie im Classic auch in der Leistungsklasse ganz oben mitfahren will. Erneut gab es Niedrigwasser und wieder präsentierte sie sich bärenstark. Wie schon vor einer Woche erkämpfte sie Rang 2 im Rennen der Damen KI wobei Sie den Rückstand zur führenden Sophia Schmidt aus Köln so weit zusammenschrumpfen ließ, dass sogar der Sieg in Reichweite schien. „Das gibt doch schon eine ganze Menge wertvolle Ranglistenpunkte und eine gute Ausgangsposition für die anstehenden Qualifikationen!“ bilanzierte Zimmer zufrieden.
Für Pablo Calliet, der an diesem Wochenende sein Debüt in der Leistungsklasse der Herren im KI gab, stand das Wochenende unter keinem guten Stern. Im Sprint wollte keiner seiner Versuche wirklich gelingen, am war Rang 12 für das erste Mal in der Leistungsklasse kein schlechtes Ergebnis aber zufrieden war Calliet damit nicht. Doch wurde auch er für eine National- Testmannschaft der Herren U 23 nominiert, mit der er dann immerhin eine Bronzemedaille erkämpfte. Nun sollte das Classic in Monschau die Wende bringen, denn Calliet hatte im Winter sehr viel trainiert und die Testzeiten zuhause waren gut gewesen. Doch statt des gewünschten Erfolgs gab es den GAU. Kurz nach dem Start blieb der 19 – jährige mit dem Paddel so unglücklich an einer Steinplatte hängen, dass er sich die Schulter auskugelte und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Damit ist er jetzt zunächst erst einmal zum Pausieren verdonnert, wann er wieder angreifen kann, ist derzeit noch nicht bekannt.
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