Kleines KGC- Team erpaddelt 8 Nordtitel

Bad Schwartau / Lübeck: Bei den diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften auf  Schwartau und Wakenitz konnte ein kleines Team der Kanu- Gesellschaft Celle nicht nur gleich 8 Titel mit nach Hause nehmen, sondern auch wieder jede Menge eben des Marzipans, für das die Rennen dort legendär sind. Erfolgreichster Celler Titeljäger war Altmeister und Teamchef Olaf v. Hartz, der sich gleich 4 Siege und eine Vizemeisterschaft sicherte. Alina Zimmer verweist mit 3 Titelgewinnen bei drei Stars auf die beste Erfolgsquote und Florian Wasilewski steuerte noch einen Sieg und frei Vizemeisterschaften bei. 

Altmeister Olaf v. Hartz hatte am Anfang noch leichte Schwierigkeiten ins Rennen zu kommen und musste daher im Rennen der CI Herren Sprint nach verpatztem ersten Lauf mit dem 2. Rang zufrieden sein, doch dann wurde es von Start zu Start besser. Im KI ließ er der norddeutschen Konkurrenz erwartungsgemäß keine Chance und holte souveräne Siege in Sprint und Classic. Im CI konnte er im Classic den Spieß umdrehen und sich auf der langen Strecke mit großem Vorsprung auch hier den Sieg holen. 

Den perfekten Abschluss bildete dann das Rennen der KI Herren- Mannschaften, in dem er schon einige Male zusammen mit Alina Zimmer überraschende Erfolge erkämpfen konnte. So war es auch diesmal, der Senior und die Dame ließen den reinen Herren- Teams nicht den Hauch einer Chance und holten auch hier den Nord- Titel nach Celle. „Das Teamrennen mit Alina ist mal wieder super gelaufen, wir haben perfekt harmoniert und sind so eine Zeit gefahren, die ich nicht für möglich gehalten hätte.“ freute sich v. Hartz über das Team- Gold.

Wer sich vorher ein wenig mit den Einzelzeiten beschäftigt hatte, ahnte allerdings, dass hier einiges möglich war, denn Alina Zimmer hatte zuvor in Ihren Einzelrennen schon ein Tempo vorgelegt, das so manchem Herrenfahrer mächtig zu denken geben musste. Auch sie hatte im KI bei den Damen keine Probleme mit Ihren Norddeutschen Gegnerinnen. Zwei fehlerfreie Läufe im Sprint sicherten Ihr hier ebenso den Titelgewinn wie eine sehr schnelle Fahrzeit auf der klassischen Distanz. Drei Siege bei drei Starts, besser konnte die 22- jährige ihre Dominanz im Norden nicht unter Beweis stellen. Mit diesen Titeln konnte sie ihrer hervorragenden Erfolgsbilanz 2025 einen weiteren Höhepunkt hinzufügen. „Eigentlich bin ich ja nach den internationalen Titelkämpfen eher im Regenerationsmodus, dafür ist es dann aber ja doch ganz gut gelaufen!“ bilanzierte Zimmer gewohnt nüchtern Ihre Erfolge des Tages. 

Für Florian Wasilewski begann der Renntag nach Maß, denn mit einem furiosen ersten Lauf machte er bei den Herren CI im Sprint alles klar und holte sich hier sicher den Titel. Auch im KI war er schnell unterwegs, zwei sehr gute Läufe reichten zur Vizemeisterschaft bei den Herren Masters B im Sprint. Auch auf der langen Strecke kämpfte er stets mit um den Sieg, am Ende reichte es im Classic für ihn dann aber sowohl im CI wie auch im KI „nur“ zu Silber. 

Die Organisatoren hatten in diesem Jahr so einige Schwierigkeiten zu überwinden. Nachdem sie in stundenlanger Kleinarbeit die Sprintstrecke von umgestürzten Bäumen befreit hatten stellte sich heraus, dann am Classic- Kurs zwei Jungschwäne ihr Nest gebaut hatten. Um die Tiere zu schützen entschloss man sich daher, die langen Rennen auf die Wakenitz zu verlegen, was ​etwas ungewohnte Anforderungen an die Sportler stellte.            

Olaf v. Hartz
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